Zuckerkrankheit, Diabetes melitus und Ernährung

Die Zuckerkrankheit ist natürlich eine ernährungsbedingte Erkrankung.

Sie ist die Folge der sogenannten "Zivilisationskost", die so sehr von der richtigen Ernährung des Menschen abweicht, daß diese Krankheiten provoziert werden und häufig entstehen. Die Zuckerkrankheit nimmt von Generation zu Generation zu, was manche Forscher zu der Annahme geführt hat, daß sich die schlechte Ernährung der Eltern auf den Gesundheitszustand der Kinder auswirkt.

Die Bauchspeicheldrüse ist zu schwach oder ist durch ein Zuviel an "leicht aufschließbaren Kohlenhydraten" (Zucker, Weißmehle) überfordert worden, so daß sie nicht mehr genug Insulin produzieren kann. Sicherlich gibt es angeborene Faktoren, die diese Krankheit begünstigen. In seltenen Fällen ist dieser Faktor so stark, daß bereits Kinder erkranken – juveniler Diabetes. Aber in den meisten Fällen hat man sich die Krankheit selbst gemacht. Vielleicht hat man es nicht besser gewußt, aber das ändert nichts an der Tatsache.

Ist die Krankheit bereits voll zum Ausbruch gekommen, muß man Medikamente nehmen oder Insulin spritzen.

In den Anfangsstadien kann man die Zuckerkrankheit durch rasche und konsequente Ernährungsumstellung abfangen, aber man weiß dann, daß man dazu neigt und muß Zucker komplett aus der Nahrung streichen.

Ist die Krankheit nicht mehr wegzukriegen, besteht das Hauptproblem in den sogenannten "Spätfolgen". Das sind hauptsächlich alle Spielarten der Adernverkalkung (siehe Arteriosklerose), aber auch raschere Alterung der Gelenke, der Venen und anderer Teile des Organismus. Die Verkalkung äußert sich in hohem Blutdruck, Herzerkrankungen, Durchblutungsstörungen in den Beinen (Zehen) und im Gehirn. Diese Folgen treten erst nach Jahren bis Jahrzehnten auf. Aber genau aus diesem Grund sollte man möglichst früh mit den Vorkehrungen beginnen!

Zur schulmedizinischen Therapie sind zusätzliche Maßnahmen notwendig!

Es genügt nicht, eine Diät zu machen. Eine Diät ist ein "Sich-nach-der-Situation-richten". Es gibt Magen-, Leber-, Galle-, Nieren-Diäten; leider sind diese Maßnahmen keine echte Verbesserung der Ernährung, sondern sie dienen lediglich dazu, mit der jeweiligen Krankheit leichter zurecht zu kommen. Gerade aber bei Diabetes ist eine Verbesserung/Veränderung des Speiseplanes besonders wichtig, weil sich diese Krankheit auf einer fehlerhaften Ernährung aufbaut. Meistens wird dem Patienten heute geraten, Kohlenhydrate zu meiden und Fleisch zu essen. Aber gerade das fördert die Arterienverkalkung. Die richtigen Vorschläge gehen sicher in die Richtung der "Körnerkost". Man kann Kohlenhydrate essen, aber nur in der natürlich vorkommenden Form, sonst nicht! (Siehe "Ernährung", Seite 174). Diese Maßnahme hat außerdem den Vorteil, die Schwankungen des Blutzuckers deutlich zu verringern, so daß man mit den Medikamenten (Insulin) nicht so hektisch kompensieren muß. Durch die fehlenden Schwankungen werden auch die Spätfolgen hinausgezögert!

Andere Maßnahmen:

Vitamine zusätzlich zur Ernährung, speziell B3 und C; Basisregeneration alle ein bis zwei Jahre, weil die Zuckerkrankheit ständig die Gesundheit untergräbt. In fortgeschrittenen Fällen, wo bereits Durchblutungsstörungen vorhanden sind, werden Ozon- und Chelat-Therapie von großem Nutzen sein (siehe "Arteriosklerose", und "Durchblutungsstörungen").

Diese Seite enthält einen Auszug aus dem Buch Heilung statt Pillen, das Sie hier bestellen können.