Zucker als krankmachender Faktor

Ich habe in mehreren Kapiteln immer wieder Zucker als krankmachenden Faktor erwähnt. Gemeint ist damit Industriezucker, nicht jene Kohlenhydrate in ihrer natürlichen Form, wie sie in Obst, Gemüse und allen anderen natürlichen Nahrungsmitteln enthalten sind! Also ich meine ausschließlich das Industrieprodukt Zucker, das peinlichst genau von allen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Enzymen gesäubert wird und das in allen möglichen modernen "Nahrungsmitteln" enthalten ist. Selbst Köche und Hausfrauen verwenden gedankenlos Industriezucker, ohne zu wissen, daß sie unter Umständen dazu beitragen, die Gesundheit zu untergraben.

Ich meine auch industriellen Fruchtzucker, "Diabetiker-Zucker", braunen Zucker, Rohrzucker...., kurz alle Zucker, welche dadurch (nämlich industriell) gewonnen werden, daß man all die anderen Stoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Enzyme) entfernt.

Man muß bedenken, daß Zucker in der Natur in dieser Form nicht vorkommt und ein Ungleichgewicht verursacht, wenn er regelmäßig konsumiert wird. Da er ein Produkt ist, bei dem Vitamine und Mineralien hundertprozentig entfernt wurden, fragt sich der Organismus (wenn ihm Zucker als Nahrung zugeführt wird): "Wo sind die Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Enzyme?" Weil diese Stoffe nicht da sind und auch nicht kommen, entsteht ein Minus und in weiterer Folge ein dauerndes Manko. Dieser anhaltende Mangel führt zur Behinderung der Selbstheilungskräfte – und so wird der Boden für Krankheiten vorbereitet.

Außerdem gibt es noch eine zweite krankmachende Eigenschaft des Industriezuckers: Er bildet den Nährboden für falsche Bakterien und Pilze.

Und damit nicht genug: Der Zuckergenuß führt offenbar zur Sucht. Deshalb hat oft man so große Schwierigkeiten, davon loszukommen. Mitunter schafft man es gar nicht ohne eine exakte Basisregeneration.

Man unterbricht mit dem Zuckergenuß einen natürlichen Kreislauf (siehe Skizze).  

Schema des Energie-Soffwechsel

Die Pflanze hat den umgekehrten Stoffwechsel wie der Mensch. Man könnte sagen, sie speichert für uns die Energie, die wir wiedergewinnen können. Das funktioniert aber nur, wenn wir die Pflanze essen. Die "wissenschaftliche" Einteilung der Nahrung in Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette hat dazu geführt, daß man tatsächlich dieser Wissenschaft geglaubt hat, nämlich daß man den Menschen mit diesen drei Kategorien ernähren kann, anstatt weiterhin mit den Produkten, die "draußen wachsen". Mit dem, was draußen wächst, hat sich der Mensch durch Millionen von Jahre aufwärts entwickelt. Man kann und sollte diesen Umstand nicht gedankenlos außer acht lassen, nur weil man glaubt, jetzt gescheiter zu sein als die Natur. 

Bei den meisten Patienten ist die Energiegewinnung aus der täglichen Nahrung deutlich herabgesetzt. 

Der Genuß von Zucker (auch "verstecktem" Zucker) ist einer der Gründe, der dazu geführt hat. Die Zelle kann die Energie nicht erzeugen und tut sich schwer. So kann sie ihre Funktion nur schwer ausüben. 

Da hilft nur eines: Die Basisregeneration.

Die richtigen Verhältnisse "an der Basis" (nämlich der Energiegewinnung der Zellen) lassen sich damit wiederherstellen – das ist unter anderem ein Grund, warum diese Maßnahme den Namen "Basisregeneration" bekommen hat.