Was Patienten im Krankheitsfall wissen solltent

Was muß ich wissen?

Wenn Sie am Beginn einer "Krankheitskarriere" stehen, sollten Sie wissen, daß auf dem Gebiet von Gesundheit und Krankheit alle Interessen organisiert und vertreten sind – nur die der Patienten nicht. Ich informiere Sie über die Hintergründe, über "Markt-Politik" und "Marketing" im Bereich der Medizin. Und für Ihren "Patienten-Alltag" erfahren Sie eine Faustregel, damit Sie richtig entscheiden können, wann Sie schulmedizinische beziehungsweise ganzheitsmedizinische Hilfe benötigen.

Sie sollten Bescheid wissen über ...

  1. die Folgen des Marktes,
  2. die Einschätzung Ihrer Krankheit
  3. wohin muß ich mich wenden?

1) Der "Markt"

Was für Behandlung bekommen wir: Medizin  - oder  -  Chemie?

Wie hat sich die Medizin entwickelt?

Wir leben in einer Welt, die allein von Geld und Gewinn motiviert wird. Alle anderen Interessen (zum Beispiel, daß es dem Patienten guttun sollte, daß die Atemluft sauber gehalten werden sollte etc.) sind zwar vorhanden, werden aber eindeutig untergeordnet. Keine Firma wird sich einer Sache annehmen – und sei sie noch so gut – wenn man nicht ordentlich Gewinn damit machen kann. Die wichtigste Politik einer etablierten Macht (zum Beispiel der Erdöl-Industrie) ist es, keine Gegnerschaft aufkommen zu lassen. Das heißt, wenn es neue Erfindungen gibt, müssen sie entweder gekauft oder ausgemerzt werden. Politik wird von jenen gemacht, die am meisten daran verdienen. Das ist nicht nur in der Medizin so.

Auf der ganzen Erde – in allen Belangen – wird diese Vorgangsweise praktiziert, deshalb kann es auf dem Gebiet der Medizin auch nicht anders sein. Es mag Sie schmerzen, das zu erfahren.

Wenn ich sage "auf dem Gebiet der Medizin", dann meine ich vorerst überhaupt nicht die Ärzte. Es ist mir ganz besonders wichtig, daß Sie das verstehen. Ärzte sind im allgemeinen an der Gesundheit der Patienten interessiert. Es gibt tatsächlich keinen Berufsstand, der eine ähnlich korrekte und hohe ethische Einstellung hat. Die Einstellung des Arztes mag gefärbt sein von Weltanschauung, religiösen oder politischen Aspekten – aber Ärzte wollen das Beste für Ihre Patienten und das Beste für sich (das ist legitim).

Aber: Man muß verstehen, daß die Medizin längst keine eigenständige Wissenschaft mehr ist. Die Ärzte haben sich aufs Ärgste verschaukeln lassen.

Zuerst haben sie sich im Glauben daran verschaukeln lassen, daß chemische Medikamente die Hoffnung der Zukunft seien. Sie haben aufgehört, medizinisch zu arbeiten – sie betreiben jetzt Pharma-Verteilung.

Zweitens lassen sie sich täglich wieder verschaukeln, indem sie als "wissenschaftlich" anerkennen, was man ihnen von seiten der Pharma-Industrie als wissenschaftlich verkauft (im Grunde ist es Pharma-Wissenschaft und nicht Medizin-Wissenschaft). Ärzte vertrauen darauf, daß andere genauso ethisch denken wie sie selbst, das heißt, daß andere genauso die Gesundheit der Bevölkerung zum Ziel haben. Ärzte wollen der brutalen Wahrheit noch immer nicht ins Auge sehen. Diese brutale Wahrheit lautet: Für die (Pharma)Industrie gelten andere – nämlich wirtschaftliche – Prioritäten. Daher sind mittlerweile ausschließlich wirtschaftliche Gesichtspunkte entscheidend für die Richtung, in die das Schiff "Medizin" gelenkt wird. So kommt es, daß man in der Medizin – wie bereits erwähnt – nicht mehr Medizin, sondern Pharma betreibt, und daß Ärzte im selben Boot wie die Patienten sitzen, nämlich als Opfer oder Figuren in einem höheren Spiel.

Also: am Beginn Ihrer "Krankheitskarriere" sollten Sie bereits wissen, was zu tun ist.

2)  Was ist "chronisch"?

"Chronisch" bedeutet "mit Zeit verbunden". Das heißt also, eine chronische Krankheit ist eine Krankheit, die über eine Zeit hinweg andauert.

"Akut" bedeutet "spitz, scharf". Eine akute Krankheit ist eine Krankheit, bei der die Erscheinungen "spitz, scharf" sind – meistens gehen sie rasch vorbei. Wenn die Beschwerden andauern, werden sie "chronisch". 

Viele Krankheiten mit dem gleichen Namen können eine akute und eine chronische Form haben. Lassen Sie mich das am Beispiel der Bronchitis erklären. Bronchitis ist eine Entzündung der Atemwege (Bronchien = Atemwege, "-itis" bezeichnet immer eine Entzündung). Die akute Bronchitis geht mit heftigen ("spitz", "scharf") Krankheitserscheinungen einher: Fieber, Husten, Auswurf, Schmerzen, starkes Krankheitsgefühl.

Eine chronische Bronchitis schleppt sich dahin: man hustet, hat höchstens ein bißchen Fieber (meist gar keines), kann arbeiten gehen, aber man wird die Krankheit nicht wirklich los.

Wenn sich der Organismus heftig wehrt, ergibt das eine akute Erkrankung. Wenn er sich nur schwächlich wehrt, entsteht eine chronische Erkrankung. Das heißt, eine akute Erkrankung zeugt von einem guten Abwehrsystem, insbesondere dann, wenn der Organismus gut Fieber erzeugen kann. Eine chronische Krankheit sagt uns, daß das Immunsystem schwach ist.

Es ist wichtig zu wissen, daß Fieber und Entzündung die Abwehrmechanismen des Körpers sind. Die sicherste Art, aus einer guten Abwehr eine schwächliche zu machen ist es, bei einer akuten Entzündung die Bemühungen des Organismus zum Beispiel durch fiebersenkende und entzündungshemmende Mittel zu bekämpfen. Es ist doch einleuchtend, daß es nur sinnvoll sein kann, den "Feind" zu schwächen und nicht den Freund.

Wenn Sie sich die Statistiken anschauen, werden Sie sehen, daß chronische Krankheiten nicht ausgeheilt werden – ja, es wird jetzt nicht einmal mehr der Versuch gemacht. Diese Patienten müssen dann ständig mit Medikamenten versorgt werden, und unser "Sozialsystem" erfüllt die Funktion, das dafür benötigte Geld aus dem Volk abzuschöpfen und der Pharma-Industrie zuzuführen. Die Pharma-Industrie ist jedenfalls der einzige Nutznießer dieses gesamten Konzeptes.

Sie als Patient finden sich also in einem System wieder, wo akute Krankheiten nur rasch unterdrückt werden und wo bei chronische Krankheiten nicht nach der Ursache gesucht wird, sondern der Patient Medikamente bekommt, um mit der Krankheit leben zu können.

 3) Was tun?

Nun, wir sind dabei, das zu lösen.

Für Sie gilt eine Faustregel: 

  • Mit akuten Krankheiten zum Schulmediziner.
  • Mit chronischen Krankheiten zum Ganzheitsmediziner.
Bei akuten Krankheiten (Notfällen) ist die Ursache nicht so wichtig. Der bedrohliche Zustand muß unter Kontrolle gebracht werden. ("Schulmedizin")

Ist das geschehen, so folgt jetzt der 2. logische Schritt: die Ursachen müssen gefunden und ausgemerzt werden. ("Ganzheitsmedizin")

Und da die Ursachen selten in einem Chemikalien-Mangel (= Mangel an chemischen Medikamenten) liegt, ist es im Prinzip nicht richtig chemische Medikamente zu geben, sondern es müssen die wahren Ursachen erforscht und behandelt werden..

Vieles darüber erfahren Sie auf diesen Seiten oder im Buch "Heilung statt Pillen".

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