Was ist Diät und was ist gesunder Ernährung?

Was ist Ernährung - was ist Diät?

Das Thema "menschliche Ernährung" ist beinahe unerschöpflich. Man liest die unterschiedlichsten Dinge und es gibt einige Verwirrung auf diesem Gebiet. Die einen sagen, Brot sei schlecht, andere wiederum heilen fast jede Krankheit durch Brotessen. Dazu kommt noch, daß in der Medizin das Wort "Diät" lediglich als Bezeichnung für eine Schonkost gebraucht wird, also zum Beispiel als Gallen-Diät (Schonkost für Gallen-Operierte) oder Magen-Schonkost (für Magen-Empfindliche) etc. Der Begriff Diät ist also nicht gleichzusetzen mit gesunder, richtiger Ernährung. Eine Diät dient nur dazu, mit der jeweiligen Krankheit besser zurecht zu kommen.

Aber was Sie wissen wollen ist: Wie bleibe ich gesund oder womit werde ich gesund?

Fast alle heutigen chronischen Krankheiten sind ernährungsbedingt. Den meisten Menschen ist überhaupt nicht bewußt, was sie anrichten, wenn sie einkaufen gehen, die gängigen Angebote nach Hause tragen und sich danach richten, was billig ist, was normal ist, was sie gewöhnt sind oder wofür Werbung gemacht wird. Die Menschen erkennen nicht den Zusammenhang zwischen täglicher Nahrung und den Beschwerden, die sie – meist erst Jahrzehnte später – zum Arzt führen. Oft müssen sie dann schon als chronisch Kranke in dessen Behandlung bleiben. 

Wenn Sie diesen Weg nicht gehen möchten, lesen und befolgen Sie bitte das nachstehende Kapitel.

Gibt es die "richtige Ernährung"?

Die Ernährung des Menschen ist nicht genau definiert. Man kann nur sagen, unter welchen Umständen der Organismus am besten gedeiht. Man kann einen Rahmen definieren, in dessen Grenzen jeder Mensch seine eigene Nahrungszusammenstellung finden sollte.  
Aber wahrscheinlich werden Sie feststellen, daß diese für Sie persönlich richtige Ernährungsform nicht mit den Eßgewohnheiten übereinstimmt, die Ihnen anerzogen wurden, an die Sie sich mittlerweile gewöhnt haben und die als normal oder allgemein üblich gelten.

Die "Säulen" der gesunden Ernährung:

  1. Gemüse, Salate, Obst: Diese Nahrungsmittel sollten mengenmäßig im Vordergrund stehen. Man braucht Wurzelgemüse genauso wie Blattgemüse. Sie sollten jedenfalls immer wieder etwas "Grünes" essen. Rohkost ist vorzuziehen und sollte immer vor erhitzten oder gekochten Speisen gegessen werden.
  2. Kohlenhydrate: Das sind Energiespender, das heißt der Organismus verbrennt sie, um Energie zu erzeugen. Dazu gehören zum Beispiel Getreide (Reis, Weizen, Hafer, Gerste etc.), Kartoffeln u.a. Je mehr die Lebensmittel vor dem Verzehr bearbeitet werden, desto mehr verlieren sie an Wert. An letzter Stelle steht hier der Zucker, der ein reines Industrieprodukt ist und die Gesundheit am meisten untergräbt, wenn man ihn regelmäßig zu sich nimmt.
  3. Fisch und Fleisch: Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel davon (das ist auch von Zeit zu Zeit verschieden), aber eines kann man mit Sicherheit sagen: Fisch und Fleisch sollten eher die "Garnierung" und keinesfalls das Zentrum der Speisen sein (wie es derzeit leider üblich ist).
  4. Die meisten Milchprodukte (Milch, Käse, Joghurt) gehören ebenfalls in diese Kategorie (Eiweiß, Proteine). Wenn man an keiner (oft unterschwelligen) Unverträglichkeit leidet, gehören Milchprodukte auch nur zur "Garnierung" der unter Punkt 1. und 2. angeführten Speisen.
Beachten Sie bei Ihrem Speiseplan, daß es Nahrungsmittel (Punkt 1. bis 3.) und Genußmittel gibt. Leider ernähren sich heute viele Menschen hauptsächlich von Genußmitteln, was ihre Gesundheit dauernd unterminiert. 
Dennoch muß ich nochmals festhalten: Die individuelle Nahrungszusammenstellung kann variieren, also von Mensch zu Mensch ziemlich unterschiedlich sein.

Ältere Leute:

Der Organismus hat gelernt, sich mit dem bisher Angebotenen zu arrangieren und das Beste daraus zu machen. Aus diesem Grund wird man bei älteren Leuten eher nicht mehr viel verändern, weil sonst mehr Schwierigkeiten entstehen als man Nutzen davon hat. In diesen Fällen wird man nur die notwendigsten Korrekturen vornehmen.

Die unterschiedliche Nahrungszusammenstellung hängt natürlich auch vom "Stammbaum" des jeweiligen Menschen ab. Grob und vereinfacht gesagt wird ein Eskimo aus einer anderen Ernährungsform den besten Nutzen ziehen als ein Asiate, der einen "Reis-Hintergrund" hat. 
Aber in jedem Fall ist die heute übliche Zivilisationskost keine Grundlage für die Gesundheit!

Ernährung als Therapie:

Selbstverständlich kann man die gängigen Zivilisationskrankheiten mittels Ernährungsumstellung behandeln. In den meisten Fällen genügt es aber nicht mehr, es "jetzt richtiger" zu machen, denn man leidet bereits unter den Folgen jahrzehntelanger Fehler. Also muß man mehr tun. Das Wie ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich, also kann ich Ihnen keine Patentlösung anbieten, aber ich kann Ihnen den Weg vorzeigen und Ihnen eine Idee vermitteln, wie einschneidend die Veränderung sein muß, damit Heilung eintritt.

Zuerst muß man die hauptsächlichen Fehler "umdrehen". Wenn jemand zum Beispiel viel Fleisch und wenig Gemüse gegessen hat, muß man praktisch für geraume Zeit zum Vegetarier werden, wenn er möchte, daß er duch Ernährungsumstellung eine Krankheit ausgemerzt werden soll. 

Zusätzlich müssen naturmedizinische Verfahren angewendet werden, um das Gewebe zu "entsäuern" und Mängel auszugleichen. Man begibt sich in die Hände eines Arztes, der das kann, oder geht in eine Kuranstalt, wenn die Krankheit schon einen gewissen Schweregrad erreicht hat. Zusätzliche Maßnahmen werden Präparate mit Vitaminen und Pflanzenstoffen sein, die geeignet sind, den Schaden "umzudrehen". Der Patient hat jahrzehntelang einen extremen Mangel an tausenden Pflanzenstoffen an seinem Organismus verbrochen, und diese Mängel müssen nun aufgefüllt werden. Es handelt sich dabei nicht um Vitamine im landläufigen Sinn, weil es viel mehr Stoffe gibt, die nicht bekannt, benannt und bezeichnet sind, zum Beispiel Grünblättersäfte oder entsprechende Präparate wie "Green Kamut" oder "Juice Plus" etc.  
Zusätzlich sind Einläufe (zur Entgiftung) und die Züchtung der besseren Darmbakterien notwendig.

Nur Konsequenz führt zum Ziel.

Sie müssen verstehen: Es muß sich ein völlig neues Milieu einstellen, es müssen optimale Verhältnisse hergestellt werden, die Zellen brauchen Zeit sich umzugewöhnen, zu regenerieren und die Ordnung wiederherzustellen. Man muß durch das Erzwingen der Gesundheit die Krankheit ausmerzen. Durch Ihre konsequenten Gesundheitsbemühungen müssen die als "normal" in den Organismus eingefurchten Krankheitsabläufe überholt werden.

Wenn also Ernährung als Therapie eingesetzt wird, dann sehr konsequent, lange genug und kombiniert mit den passenden naturmedizinischen Maßnahmen. Vergessen Sie nie: Erst das ganze Konzept kann Krankheit ausmerzen. Schwerere Krankheiten gehören zur Kur in ein geeignetes Sanatorium.

Aber wenn alles konsequent gemacht wird, wenn man (von ärztlicher Seite) keinen Faktor übersieht, ist es durchaus möglich, Krankheiten wie chronische Polyarthritis, Immun-Erkrankungen, Allergien oder einen kleinen Krebs auszuheilen. Die Chancen hängen vom Schweregrad der Erkrankung ab. Wenden Sie sich in diesen Fällen aber bitte immer an einen kompetenten Arzt oder eine Kuranstalt. 
Bei mittelschweren Krankheiten kann man sich Bücher, zum Beispiel von Dr. Max O. Bruker (und eine Getreidemühle) kaufen und die angegebenen Regeln strikt befolgen. Aber Achtung: Anfangs können Kopfschmerzen, Blähungen oder Bauchschmerzen auftreten und man wird zur Überzeugung gelangen, daß alles falsch ist. Bitte geben Sie nicht auf! Leider ist das bei uns Menschen so: Jede eingeführte Veränderung muß mit Konsequenz gegen innere und andere Widerstände durchgeführt werden. Nur die Person wird es schaffen, die stark genug ist, durch eine "Entwöhnung" durchzugehen und eine "neue Gewohnheit" bei sich zu etablieren. Schließlich ist es nur der Zufall der Geburt, daß Sie sich in einer bestimmten Weise ernähren, nämlich so, wie es Ihre Mutter von der Großmutter gelernt hat. Wären Sie zum Beispiel im Kongo auf die Welt gekommen, wäre es ganz anders.

Das in aller Kürze zur Ernährung.

Krankheitsindex