Wie Krankheiten entstehen

Die meisten Menschen sind sich der Dinge nicht sehr bewusst, welche schließlich den Ausschlag geben, ob jemand in vorzeitiger Krankheit endet oder nicht. Man lebt irgendwie, sozusagen so wie es üblich ist oder wie Mutter oder Vater es vorgemacht haben, - aber sie bringen ihre Lebensführung nicht mit ihrem Gesundheitszustand in Verbindung.

Die meisten Menschen verbrauchen ihre angeborene Gesundheit ziemlich rasch und unbedacht, heute schlimmer als früher: Mit Cola, Burger und Süßigkeiten statt Ernährung.

Wenn man sich die Vorgeschichte und die Entwicklungsgeschichte eines Krebspatienten anhört, dann kann man in vielen Fällen gut erkennen, wie sich die Abwärtsbewegung es Gesundheitszustandes entwickelt hat. Offensichtlich wird diese Angelegenheit auch für Laien dann, wenn man hört, dass eine Person 50 Zigaretten täglich geraucht hat und sich das schließlich zum Lungen-Krebs entwickelt hat. Aber auch andere Krankheitsfaktoren sind gang und gäbe, manche hingegen unbekannt oder nicht allgemein bekannt - aber nicht weniger krankmachend. Diese Krankheitsfaktoren wirken einzeln oder zusammen; und wenn die Person dieser "Abwärtskraft" nicht gesundheitsfördernde Faktoren entgegensetzt, kommt es langsam zur Krankheit und scheinbar plötzlich zur Katastrophe.

Für einen erfahrenen Beobachter ist dieses Bergabgehen in den meisten Fällen leicht zu entdecken. Man denkt sich dann oft: wenn der Patient damals statt chemischer Medikamente diese und jene Lebenskorrektur unternommen und Vitamine eingenommen hätte, wäre es gar nicht so weit gekommen ...

Nun, im Nachhinein ist es müßig, darüber zu sprechen, weil man einen Patienten eher weiter ins Elend hineinstößt, indem man ihm sagt, was er früher hätte anders machen sollen. Aber für jene, die noch nicht krank sind und sich möglichst gesund erhalten wollen, schreibe ich hier, was man heute für Vorsichtsmassnahmen einrichten kann, und was davon wichtig ist und was nicht.

Der springende Punkt ist es, dass man einen Gesundheitszustand besitzt, der nicht offensichtlich und nicht erkennbar ist. Wenn man diesen bergab gehen lässt, dann versagen als nächstes die Selbstheilungskräfte, - auch das merkt man noch nicht notwendigerweise. Manche Menschen nämlich sind in dieser Phase manchmal krank und heilen nicht schnell, manche sind müde und schaffen nicht mehr so leicht ihre täglichen Angelegenheiten. Sie leiden an Unpässlichkeiten wie Kopfschmerzen, Migräne und dergleichen. Manche merken nichts.

In diesem Stadium lässt man sich untersuchen, weil es einem "irgendwie nicht gut geht", aber leider ist die heutige Medizin darauf nicht vorbereitet und kann im Normalfall nichts finden. Man sagt dem Patienten allzu gerne an diesem Punkt "Sie sind gesund", was nicht stimmt, denn sie stehen vor dem Ausbruch der Krankheit.

Welche Krankheit schließlich ausbricht und wie lange sie noch auf sich warten lässt, hängt von den Genen und vielerlei Faktoren ab, - lässt sich auch nicht voraussagen.

Wesentlich ist der Umstand, dass erst durch das Versagen der Selbstheilungskräfte - am Schwanzende dieser Entwicklung - mehr oder weniger langsam die tatsächliche Krankheit auftritt.

Allgemein gesprochen hat man im Laufe des Lebens seinen "Kredit" verbraucht, den man von Geburt an mitbekommen hat. Schon die Baby-Nahrung ist meist eine künstliche, der Zucker-Konsum der Kinder ist der wesentlichste Schritt in der Abwärts-Entwicklung, und ähnlich geht es weiter.

Der Mensch kümmert sich meist nicht um dieses Know-how, was die Gesunderhaltung betrifft, sondern erst wenn der Hut brennt, - und dann befindet er sich bereist am Ende einer langen Abwärtsentwicklung. Würde er sich jedoch rechtzeitig darum kümmern, würde er die Fehler ausmerzen und Gegenmaßnahmen ergreifen, wie etwa die Ernährung korrigieren und Vitamine und Mineralien als Zusatz-Präparate einnehmen. Das würde in den meisten Fällen sehr helfen.

Wenn wir das Gesagte jetzt im Zusammenhang mit Krebs sehen, dann wird klar, dass auch Krebs eine "normale" Krankheit ist, wo man zumeist zuvor die Gesundheit untergraben hat. Außerdem wird klar, dass man mit der These falsch liegt, mit irgendeiner - noch zu findenden - goldenen Spritze den Krebs heilen zu wollen. Kein Wunder, dass das in den letzten 50 Jahren nicht gelungen ist, selbst nicht mit dem Einsatz vom Milliarden von Dollar, beispielsweise mit dem sogenannten "Krieg gegen den Krebs" von Präsident Nixon. Und des weiteren wird klar, dass der Krebs eine Allgemeinerkrankung ist, dessen bloße Erscheinung die Geschwulst ist! Der ganze Körper ist nämlich erkrankt, und es handelt sich um eine chronische Krankheit.

Hier liegt der weitere fundamentale Irrtum der Medizin, denn es sollte ihr klar sein, dass man nur akute Krankheiten mit einer Spritze heilen kann, wie im Falle von Lungenentzündung, Angina etc. Chronische Krankheiten können nur mittels der Verbesserung des (nicht sichtbaren) Gesundheitszustandes geheilt werde, indem man sozusagen weder zurück hinauf gehen muss, auch wenn das mühevoll ist.

Daraus folgert, dass eine echte Heilung durch viele Aktionen , in einem Wechselspiel zwischen medizinischen Maßnahmen und Maßnahmen des Patienten, sowie durch viel Arbeit "zurück nach oben" erreicht werden kann.