Welchen Weg nimmt die Therapie des Krebs?

Wie die meisten von Ihnen wahrscheinlich bereits verstanden haben, gibt es in der Medizin zwei unterschiedliche Richtungen. Die eine wird im Volksmund als "Schulmedizin" bezeichnet, die andere als "Alternativ-Medizin" oder "Ganzheitsmedizin". Manche Ärzte verwenden den Ausdruck "Komplementär-Medizin", weil sie meinen, dass sich diese beiden Richtungen ergänzen.

Man mag auch tatsächlich denken, dass eine Kombination beider Methoden sinnvoll ist und besser zum Ziel führt als wenn man sich streitet.

Nun, da es sich um zwei unterschiedliche Denkrichtungen handelt, muss man sich die Sache auch von dem Blickpunkt betrachten, dass zwei Köche den Brei verderben können.

Ich bin im Besitz eines seit 50 Jahren erprobten Heilverfahrens, mit dem man Krebs in einem ganzheitlichen Sinne heilen kann: Die Verhältnisse im Organismus sollen sich in einer Weise verändern, sodass Krebs langsam aufhört zu wachsen, dann zurückgeht und schließlich verschwindet. Der Umkehrpunkt geschieht innerhalb eines halben Jahres. Man behandelt dabei nicht den Krebs, also nicht die Geschwulst direkt, sondern man behandelt die Heilfähigkeit des Körpers. Dem liegt zugrunde, dass wir in der Ganzheitsmedizin davon ausgehen, dass die Krebserkrankung den gesamten Organismus betrifft und der Tumor (die Krebs-Geschwulst) sozusagen als das Symptom betrachtet wird.

Dem entgegen betrachtet die "Schulmedizin" den Patienten als "gesund", das einzige, was nicht stimmt, ist die Krebs-Geschwulst. Daher adressiert man in den "schulmedizinischen" Bemühungen nur den Tumor, indem man ihn per Operation zu entfernen versucht oder ihn radiaktiv bestrahlt oder indem man eine Chemotherapie verabreicht, die das Wachstum von Zellen behindert, in der Hoffnung, das Wachstum der Tumorzellen so tiefgreifend zu schädigen, dass alle Krebszellen absterben. Wie schon an anderen Stellen beschrieben, gelingt dies fast nie, hauptsächlich aber doch beim Hodenkrebs, den man dann als Werbemaßnahme für die Chemotherapie benützt, obwohl man damit bei den restlichen Tumoren dieses Resultat nicht erreichen kann. Die Heilungsrate der Chemotherapie ist somit sehr gering, also bei 2 - 4 Prozent.

Ich erwähne das hier nicht nur deshalb schon wieder, weil ich so gegen die Chemotherapie eingestellt bin, sondern weil die Stoßrichtung der Chemotherapie eine schädigende, eine zerstörende ist. Dies läuft exakt gegenläufig zu den ganzheitlichen Bemühungen, die eine echtere Heilung beabsichtigt als das bloße Ausmerzen der Krebsgeschwulst.

Es wäre ja sehr wohl akzeptabel, dass man die Geschwulst ausmerzt, - wenn dies auch tatsächlich gelingen würde...! Aber nun blicken wir auf ein halbes jahrhundert Chemotherapie zurück und sind bei 2 - 4 Prozent Heilungsrate gelandet. Es ist also ziemlich erwiesen, dass dort nicht die Lösung liegen kann, denn man hat unzählige Milliarden Dollar in diesen Krieg geworfen. Es scheint ziemlich sinnlos, noch einmal soviel hineinzuwerfen, oder? Aber obwohl diese Statistik verheerend ist und man die Niederlage eingestehen müsste, wurde diese Therapieform weiterhin zementiert und mit viel Kraftaufwand zur absoluten Routine gemacht. Darum herum baut man medizinische und psychologische Maßnahmen auf, um die Nebenwirkungen akzeptabler zu machen und die Patienten trotz ihrer ablehnenden Haltung zur Zusammenarbeit zu bewegen. In der Statistik bringt die Chemotherapie keine oder nur eine geringe Lebensverlängerung; diese Aussagen schwanken je nachdem, wer die Untersuchung gemacht hat. Als flankierende Maßnahme zum Schutz der Chemotherapie werden auch keinerlei Bemühungen unternommen, die wahren Umstände der Krebserkrankungen zu entlarven, obwohl es in der medizinischen Literatur zahllose Hinweise und Beweise gibt.

Nun gut, warum erwähne ich das hier? Ich erwähne es, weil wir nicht nur auf die Entwicklung der Chemotherapie in den letzten 50 Jahren zurückschauen können, sondern auch auf die Entwicklung eines Verfahrens, das in ganzheitlichem Sinne befähigt ist, Krebs zu heilen. Es wurden nämlich in den 50er und 60er Jahren fast nur Menschen behandelt, die zuvor keine Chemotherapie bekommen hatten, während es in den letzten Jahrzehnten solche Patienten fast nicht mehr gibt. Es zeigt sich inzwischen, dass die Heilungs-Chancen deutlich sinken, nachdem Chemotherapie verabreicht worden war.

Ich habe persönlich den Eindruck, dass es sehr auf die verabreichte Chemotherapie-Substanz ankommt, aber dazu müsste man genauere Untersuchungen machen, die nie gemacht wurden und die ich in meinem kleinen Rahmen nicht durchführen kann. Ich habe weiters den Eindruck, dass es sehr stake Chemotherapien gibt, die den Allgemeinzustand und das Immunsystem besonders schädigen, und ich verliere viele Patienten, von denen ich den Eindruck habe, dass ich sie nicht verlieren würde, wenn sie diese Chemotherapien nicht bekommen hätten.

Dazu kommt, dass die Patienten uns zum Zwecke einer ganzheitlichen Therapie erst in sehr schlechtem Zustand aufsuchen, erst nachdem sie "schulmedizinisch" nicht mehr zu therapieren sind ("ausbehandelt") oder nachdem sie selbst oder die Angehörigen es begriffen haben, dass das so nicht weitergehen kann!

Wir finden uns also heute in der Situation wieder, wo die Patienten sozusagen "von Staats wegen" in Scharen zur Chemotherapie hingetrieben werden und so lange behandelt werden, bis nichts mehr geht. Die Situation ist weiters so, dass die Ärzte diesen Ausgang von vornherein wissen, dass aber die Patienten diese "Therapie" in der Hoffnung machen, dass sie damit gesund werden oder lange leben. Ich denke, dass sie diese Behandlung nicht auf sich nehmen würden, wenn sie über tatsächlichen Chancen korrekt aufgeklärt würden. Speziell würden sie sie nicht machen, wenn sie sie selber bezahlen müssten. Mit einigen Rechtfertigungen und Verrenkungen der Gedanken kann man sagen, dass diese armen Menschen nicht getäuscht wurden.

Wir finden uns zudem in der Situation wieder, wo die echten Heilversuche nicht mehr gut funktionieren, weil man zuvor den Chemotherapie-Weg beschritten hat.

Das ist ein typisches Beispiel einer verzwickten Situation. Die Patientenschaft kann nicht warten, bis die Pharma-Industrie sagt: "Gut, liebe Leute, wir sehen jetzt ein, dass die Resultate zu wünschen übrig lassen und stecken jetzt zurück. Wir werden unsere Marktbeherrschung ab nun freiwillig aufgeben. Bitte versuchen Sie jetzt, den Patienten eine andere Behandlung zu machen, bevor sie Chemotherapie bekommen." Damit können wir nicht rechnen. Wir können auch nicht damit rechnen, dass die Schulmediziner sagen. "Oh, tut uns leid, wir haben uns geirrt. Wir werden jetzt eine Kehrtwendung machen und uns über diejenigen Forschungen informieren, die wir bisher außer acht gelassen und uns lustig gemacht haben. Bitte sagt uns, wie wir es besser machen sollen!" Auch darauf können wir nicht warten, glaube ich ...

Die Chemotherapie ist eine Sackgasse. Sie hat ein verheerendes Resultat, das vor allem darauf zurückzuführen ist, dass man voll auf dieses Pferd gesetzt hat und nun drauf sitzt. Dadurch kam es zu keinen anderen Bemühungen, echte Heilung zu erforschen. So steht man nun ohne Alternative in großem Rahmen da, - und was ist die Lösung? - ...Hat man keine, als weiterhin Chemotherapie zu verabreichen, "weil wir nichts anderes haben". Sackgasse.

Es soll hier keineswegs gesagt werden, dass Chemotherapie in jedem Fall abzulehnen sei. Es ist bisweilen eine brauchbare Therapieform. Es ist vielmehr der Missbrauch der Chemotherapie in großem Rahmen, der zu anzuklagen ist, sowie der Umstand, dass sie den Markt derartig beherrscht, dass keine Alternativen heranwachsen durften.

Jedenfalls wird der bereits erkrankte und aus der Bahn geworfene Organismus in seiner Heilfähigkeit durch Chemotherapie weiter zurückgeworfen. Dies passiert offenbar auch durch andere schulmedizinische Methoden wie Kortison und wahrscheinlich auch Tamoxiphen (Hormon-Blocker bei Brustkrebs). Letztere Mittel deswegen, weil sie das Hormonsystem in Ungleichgewicht bringen und es daher schwerer wieder ins Gleichgewicht zu bringen ist. All diese milderen Dinge verursachen keine nicht wieder gut zu machende Schädigungen, aber die Heilung wird merklich erschwert. Wenn es sich dann noch dazu um einen fortgeschrittenen Fall handelt, kann es sein, dass nichts mehr geht.

Was bleibt also dem Patienten in dieser Situation übrig? Er muss sich rechtzeitig von selber informieren, sich ein exaktes Bild machen, und die Therapie-Strategie am besten gleich zu Anfang selber bestimmen.

Genau genommen ist es sogar das, was der Gesetzgeber von ihm verlangt. Es ist nämlich nicht so, dass der Patient mit einer Behandlung "einverstanden" sein soll, sondern es ist so vorgesehen, dass der Arzt Informationen bereitstellen muss und der Patient sich aufgrund der Erklärungen und Informationen zwischen den Möglichkeiten entscheidet und sodann den Arzt beauftragt, dieses oder jenes zu machen.

Wenn ein Patient also echte Heilung anstrebt, so muss er das in diesen Zeiten sehr selbstbewusst und selbständig tun. Er darf von Anfang an keine Ratschläge annehmen, sondern er muss stattdessen den Weg beschreiten, zu verstehen, was passiert mund passieren soll.

Er muss wissen, dass es zwei sehr unterschiedliche Therapie-Strategien gibt und dass er sich mit mancher Chemotherapie den Weg zurück selber erschwert oder gar abschneidet. Er muss sich im Klaren sein, dass ein kranker Organismus bereits in einer schlechten Lage ist und dass Chemotherapien ihn in seiner Heilfähigkeit noch weiter zurückwerfen.

Er muss auf ein Pferd setzen, auf das keiner setzen würde, - aber die Begründung dafür ist dennoch einleuchtend: wenn es nämlich erwiesen ist, dass er mit dem erklärten Favoriten sowieso keine Gewinn-Chance hat.