Hyperaktivität oder ADHS - was ist das?

Psychiatrische Drogen - Waffe Erwachsener gegen Kinder.

Dies ist eine Ratgeber-Seite für Eltern, aus ganzheitsmedizinischer Sicht.

Für den klugen Beobachter weist der Ausdruck "Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom" schon einmal darauf hin, dass es eine bloße Symptomen-Beschreibung von etwas ist und nichts Tiefschürfenderes. Nur der seltsame Ausdruck lässt unsere Sinne ein bisschen benebeln und denken, dass es hier jemanden gibt, der weiß, wovon er spricht ... Aber so ist es nicht.

Wenn man noch genauer hinschaut, sieht man, dass die gesamte Psychiatrie davon durchsetzt ist: Es werden buchstäblich tausenderlei Symptome beschrieben - und als moderne Lösung (anstelle von Ursachensuche) dafür Medikamente verordnet. - Was soll das? - Was steckt hier in Wahrheit dahinter?

In der Heilkunde gibt es das Wort "Diagnose". Dies bedeutet "durchschauen", eigentlich sogar: "durch und durch durchschauen", "unterscheidend erkennen", "erkennen, was dahinter steckt".

Die obige und andere psychiatrische Namensgebungen beweisen eigentlich bereits eindeutig genug, dass hier überhaupt keine Diagnose (untersuchen, was dahinter steckt) betrieben wird, sondern dass es sich nur um Beschreibungen von Zuständen handelt, damit man die Rechtfertigung erhält, sie medikamentös zu behandeln.

Seit der Erfindung der Psychopharmaka durch die Pharma-Industrie hat die Psychiatrie nachgelassen, Menschen einzusperren, ihnen Strom durch den Kopf zu jagen, sie durch eine Überdosis von Insulin bewusstlos zu machen, sie in Eiswasser zu tauchen oder ihnen das Gehirn zu zerschneiden. Jetzt haben sie eine Allianz mit der Pharma-Industrie eingegangen, die für beide Seiten sehr fruchtbringend ist. Ist es dadurch weniger gewaltsam? Sehen wir uns das einmal genauer an. - Das Geschäft, welches die Pharma-Industrie durch ihre psychiatrischen Mittelsmänner macht, ist jedoch schon einmal Furcht erregend groß geworden.

Wie beschrieben ist auch "ADHS" einzuordnen. - Vom heilkundlichen Blickpunkt (dort, wo man etwas ausheilen möchte) sieht das jedoch alles völlig anders aus. Es gibt sehr, sehr viele "neue Krankheiten", wir nennen sie auch "Zivilisationskrankheiten", die jedoch vieles gemeinsam haben - ja man kann ihre Ursachen sogar auf einige wenige gemeinsame Nenner bringen, was auch zugleich den Zugang zur Heilung für viele davon eröffnet. Man braucht sich nur ein wenig mehr Mühe zu geben und die Lage ein wenig zu durchschauen, und schon wird das Problem lösbar (wie gesagt - das ist der Zweck einer wirklichen Diagnose).

Zunächst muss man die Bereitschaft haben anzuerkennen, dass Krankheit nicht "vom Himmel fällt". Das tut sie nie. Sie hat immer Ursachen, auch wenn wir diese nicht kennen. Jedenfalls kommt sie nicht von irgendetwas Unbekanntem - und daher muss man sie dann nicht mit irgendetwas Erfundenem behandeln. So ist es nicht. Wer so etwas sagt oder fordert, ist entweder sehr dumm oder sehr gerissen.

Wir sind beides nicht, wir wollen helfen und heilen. Sehen wir uns die Situation einmal an:

Krankheit fällt nicht vom Himmel sondern wird verursacht. Als erstes müssen wir erkennen, dass ein Abweichen von der Gesundheit schleichend passiert. Erst der Endzustand fällt einem Beobachter auf, und erst im fortgeschrittenen Zustand ist man geneigt, Gegenmaßnahmen zu fordern. Eine solche Entwicklung hat jedoch frühere Anfänge und Ursachen.

Körperliche Ursachen:

Hier steht die Ernährung im Vordergrund. Nie in der Geschichte der Menschheit hat sich die Ernährung des Menschen so sehr verändert wie in den letzten 50 Jahren! Nicht nur dass Karotten nicht mehr nach Karotten schmecken (sie sind es auch nicht mehr) - sie werden auch nicht mehr gegessen! Die Mütter unserer Kinder unterliegen einer Werbung, welche vortäuscht, dass in Packungen und Bonbons "alles drin ist, was ein Kind braucht". Ja, es ist alles drin, was ein Kind braucht, nämlich um ADHS zu entwickeln!

Und die Kinder selbst unterliegen Werbung und einem Lebensstil, welcher ihnen keine Chance auf Gesundheit gibt. Getränke enthalten Aufputschmittel, durch die ein Erwachsener schlaflos wird und Albträume bekommt. Zugleich fällt dies mit vitaminloser Nahrung zusammen, so dass ein Heranwachsender nur schwerlich gesund bleiben kann. Selbst Schizophrenie wird durch solche Umstände ausgelöst bzw. begünstigt, also brauchen wir uns über kleinere Verhaltens-Auffälligkeiten nicht wundern!

Dies ist nur ein Beispiel und nur eine rasche, oberflächliche Skizzierung der Umstände bezüglich Ernährung; vielerorts kann man darüber nachlesen und sollte es unbedingt auch tun.

"Seelische" Ursachen:

Das Leben eines Kindes bietet viele zusätzliche ungünstige Umstände, die nun auf dem obig geschilderten sehr wackeligen Gesundheitszustand aufgepfropft werden. Sehen wir uns einige Beispiele an:

Schule:

Man fordert von Kindern, ruhig zu sitzen und sich Sachen anzuhören, die die meisten nicht interessieren. Man hört Wörter, die man nicht versteht und möchte lieber Fußball spielen. Was würde ein Erwachsener tun? Er würde weggehen. Oder einschlafen. Ein Kind darf beides nicht. 

Es möchte weggehen, darf aber nicht ... - Ist es nicht haargenau die logische Folge, dass man zappelig wird? Und ist Geduld (die wir einfordern) wirklich ein Charakteristikum, das man gerade von Kindern verlangen kann ...?? 

Zappelig werden ("Hyperaktivitäts-Syndrom") ist also ein sehr natürliches und logisch erklärbares Verhalten, ja geradezu folgerichtig! Dazu kommt, dass das Kind oder der Jugendliche unter mehr Tatendrang als ein Erwachsener steht. - Kann es also sein, dass die Droge das falsche Mittel ist? - 

Kann das alles vielleicht nur ein anderes Symptom für die schlechte Ausbildung der Heranwachsenden sein, die wir in der politischen Diskussion des "Schulsystems" beklagen? - Zwei Symptome der gleichen Ursache?

Sind wir blind für die Probleme der Kinder geworden und lassen irgendwelche Leute über sie "Diagnosen" ausschütten, die erwiesenermaßen genau dies gar nicht können?

Die Droge, welche hier also verabreicht werden soll, dient dem Lehrer - und lieber Elternteil - wenn Sie das lesen, bitte seien Sie ehrlich zu sich selber - möchten auch Sie dem Kind eine Droge verabreichen, damit SIE Ihre Ruhe haben?? Ist das eine Motivation für Sie?

Ich habe in meiner Arzt-Praxis viele Lehrer als Patienten kennen gelernt; was ihnen gemeinsam ist: Sie sind FERTIG, erschöpft, ausgebrannt. 

Sie sehen sich Schülern gegenüber, die kolossalen Stress verursachen, den sie kaum bewältigen. In ihrer Ausbildung haben nichts davon erfahren, wie sie Kinder führen könnten, sondern nur, wie sie Kinder manipulieren können. Sie wurden angeleitet, Kinder gegen ihren Willen zu "bilden", weil ihre Lehrer (und der Gesetzgeber) letztlich nicht das Wohl des Kindes als autonomer Mensch im Sinn hatten, sondern als Objekt der "Bildung". 

An die Stelle des Rohrstocks ist nun die Droge gerückt. - Ist unsere Kultur damit verbessert worden? Wenn man dies hinterfragt, kann man entdecken, dass Lehrer es nicht schaffen, Kinder an dem zu interessieren, was sie lehren wollen. 

Genau genommen haben Lehrer es jedoch mit den interessiertesten Individuen überhaupt zu tun, die es auf der Welt gibt - nämlich mit Kindern im Alter ab sechs Jahren! 

Warum krabbeln kleine Kinder überall herum? Warum fassen sie alles an? Warum löchern sie die Erwachsenen mit Fragen? - Sie wollen wissen. Sie sind wissbegierig! Warum wollen sie mit 8 Jahren weniger wissen? Warum werden sie mit 10 Jahren aufsässig und wollen von Schule nichts mehr wissen? - Was ist passiert?

Nach meiner Meinung gibt es nur einen einzigen logisch zulässigen Schluss: Die Kinder sind nicht schuld, sondern sie werden von Lehrern behandelt, die kein ausreichendes Knowhow besitzen, Kindern etwas beizubringen und ihren Wissensdurst zu stillen, so dass diese interessiert bleiben und gut ausgebildet werden.

Kurz und ketzerisch gesagt: Interessierte Kinder werden von Lehrern behandelt, bis sie nicht mehr interessiert sind.

(Dem Autor sind Antworten dazu bekannt, aber dieser Aufsatz handelt von ADHS. Er kann nicht alle Lösungen bereitstellen, aber er weist eindeutig darauf hin, dass die Lösungen dieser Probleme zugleich auch die wahre Behandlung dieser Situation sind, so dass diese für alle Beteiligten in Ordnung kommt. Drogen sind es nicht.)

Es kann nicht sein, dass die Kinder es mit Drogen büßen müssen, was die Erwachsenen anrichten. Das Schlimmste, das mir in dieser Beziehung manchmal begegnet ist, sind Eltern, die es einfordern, Kindern solche Psychopharmaka zu geben, damit sie selbst ihre Ruhe haben.

Von jeher waren Kinder lebendiger als Erwachsene, von jeher mussten Eltern damit zurecht kommen. Aber nie in der Geschichte der Menschheit war es so leicht, Kinder durch Drogen gefügig zu machen und somit aus dem Leben zu nehmen!

Es ist eine Schande, wenn Eltern dies fordern. Ich kann es - mit etwas Mühe - nachvollziehen. Sie selbst stehen unter Stress und dem Einfluss einer trügerischen Werbung. Die Mutter muss arbeiten gehen und kann sich mit Lappalien wie "Kindererziehung" nicht wirklich abgeben. Vater möchte nach dem Stress des Berufs seine Ruhe haben. 

Ja, ich weiß, die Zeiten haben sich geändert, aber wir müssen bedenken, dass wir noch immer die Verantwortung tragen, und dass es - ganz im Gegensatz dazu, was die Psychopharmaka-Werbung aussagt - SEHR gefährlich ist, mit Drogen anzufangen. Die Statistiken zeigen, dass die Schüler-Gewalttaten von Jugendlichen begangen werden, die unter Psychopharmaka stehen! Die Selbstmordrate von Kindern unter Psychopharmaka ist alarmierend.

Psychiatrische und Straßen-Drogen haben eine Gemeinsamkeit: Sie machen unverantwortlich. Manche werden ja auch (bei uns in Österreich) "Wurschtigkeitspillen" ("Gleichgültigkeitspillen") genannt. Möchten Sie ein Kind großziehen, welches unverantwortlich ist und unverantwortliche Dinge tut? Dem es egal ist, was es tut? - Will die Gesellschaft dies?

Mein Rat an die Eltern:

Die erste Pflicht ist es, die Fehler auszubügeln, die man in Bezug auf Ernährung begangen hat. Der industriell hergestellte Zucker ist dasjenige Nahrungsmittel, welches am peinlichsten von allem befreit ist, was in einer Pflanze jemals wertvoll war. Mit ungefähr zehn chemischen Bearbeitungsschritten werden alle Vitamine, Mineralien, Enzyme, Spurenelemente, Eiweiße, Fette, "Gegenzucker", etc. entfernt. 

Mit jedem kleinen Bisschen oder Löffelchen davon erschafft man in dem Kind einen Mangel, sodass sein Nerven- und sein Immunsystem, ja seine gesamte Gesundheit nicht aufrecht erhalten werden kann. 

Somit ist "Industrie"-Zucker das Erste und Wichtigste, was man aus der Ernährung des Kindes streichen muss. Sodann muss man frisches Gemüse und frisch gepresste Extrakte (Säfte) geben, um eine Weile das Gegenteil dessen zu bewirken, was man bisher getan hat. Kinder essen gerne Rohkost, gekochtes Gemüse mögen sie nicht. Besorgen Sie sich Äpfel, Bio-Karotten und diese Dinge. Ich empfehle in solchen Fällen auch dringend, ausreichend Vitamine als Nahrungsergänzung zu geben, speziell reich an Vitamin B1, B-Komplex, Kalzium und Magnesium.

DAS HILFT fast IMMER!

Aus rechtlichen Gründen sage ich: Das hilft FAST immer, aber für einen Aufsatz wie diesen bedeutet dies, dass es "IMMER" hilft.

Machen Sie diesen ersten Schritt!

Das Kind soll Sport betreiben und sich von Drogen fernhalten. Dabei ist es egal, ob von Straßendrogen oder von psychiatrischen, grundsätzlich macht dies keinen Unterschied.

Ursachensuche mit Hausverstand

Wenn das Obige nur mäßig hilft, hat man zunächst einen guten Boden bereitet, und nun muss man auf weitere Ursachen-Suche gehen. Dazu genügt es, den Hausverstand zu gebrauchen, denn es sind immer sehr einfache und oft sehr offensichtliche Dinge. Allerdings sind diese leider oft durch falsche Informationen verschleiert. 

Bisweilen brauchen Sie auch einen kundigen Arzt, denn oft stehen andere Erkrankungen im Wege, wie etwa schlechte Zähne, ein kranker Darm, verborgende Schmerzen, schlechtes Sehen oder Hören, ein niedriger Eisen-Wert, Schwermetall-Belastung, versteckte Entzündungen .... - leider alles Dinge, welche heute gern von einer relativ unkundigen Medizin übersehen und in nachlässiger Weise als "psychische Störung" abqualifiziert werden. 

Leider sitzt auch normalen Ärzten die Psychodroge sehr locker im Verordnungsstift ... Bitte gehen Sie lieber in Eigenverantwortung auf Ursachensuche und ziehen Sie nur KUNDIGE und interessierte Ärzte zu Rate!

Bitte lassen Sie sich nicht von Psychologen und Psychiatern einwickeln, die - in dem oben beschriebenen Sinne - keine wirkliche Diagnose betreiben oder betreiben können. Kinder sind nur in SEHR, SEHR seltenen Fällen wirklich "schwierig" ... in einem Prozentsatz, wie eben von alters her "böse Kinder" geboren wurden ...

Ist dies jedoch nicht der Fall, so hat das Kind ein Problem, das zu finden immer schon die Aufgabe der Eltern war.

Bitte tappen Sie nicht in die sperrangelweit offen stehende Falle - von dem falschen Etikett "Wissenschaft" unterstützt - Drogen zu verwenden, weder bei sich selbst noch - Gott bewahre - bei Ihrem Kind!

Drogen sind keine Lösung, waren es nie und werden es nie sein. Nur für die Hersteller und ihre Dealer.

Alles Gute, 
Dr. Kroiss